Das ergab eine Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung. 94 Prozent der Bundesbürger sehen in Wahlen die beste Form der politischen Beteiligung. Volksentscheide oder Abstimmungen über Infrastrukturprojekte kommen auf  nur 78 bzw. 68 Prozent. Abstimmungen im Internet werden von einer Mehrheit der Bundesbürger abgelehnt.

 

In der repräsentativen Umfrage fand die Bertelsmann-Stiftung 2011 heraus, dass für die Mehrheit der Bundesbürger die Beteiligung an Internet-Abstimmungen grundsätzlich nicht in Frage kommt. 54 Prozent der Befragten lehnen solche Online-Abstimmungen ausdrücklich ab.

Damit bestätigt die Umfrage der Bertelsmann-Stiftung die Ergebnisse meiner eigenen Forschungsarbeiten zum Thema „Internet und Demokratie.

39 Prozent der Bundesbürger sagen ausdrücklich, sie wolltzen sich über Wahlen hinaus nicht am politischen Prozeß beteiligen.

Während 64 Prozent schon einmal an einer Bürgerversammlung teilgenommen haben oder sich das vorstellen können und immerhin 54 Prozent auch Leserbriefe für sich für möglich halten, stehen nur 39 Prozent elektronischen Petitionen und nur 32 Prozent Internet-Blogs prinzipiell positiv gegenüber. Fazit der Bertelsmann-Stiftung: „Möglicherweise in der öffentlichen Diskussion bislang überschätzt werden dagegen die neuen Formen der Meinungsbildung und Bürgerbeteiligung über das Internet. Offensichtlich sind diese Formen der Beteiligungsmöglichkeit nur für eine qualifizierte Minderheit begehrt.“

Das Gesamtergebnis der Umfrage der Bertelsmann-Stiftung finden Sie hier.

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